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Abgeltungsteuer verschont die Lebensversicherung
Die Abgeltungsteuer, die zum 1. Januar 2009 in Kraft tritt, betrifft die normale Altersvorsorge mit der Lebensversicherung nicht. Das gilt für Rentenversicherungen ebenso wie für klassische Kapitallebensversicherungen oder Fondspolicen aller Art. Lediglich die Lebensversicherungen, die kürzer als zwölf Jahre laufen und vor Vollendung des 60. Lebensjahres der Versicherten fällig werden, unterliegen künftig der neuen Pauschalsteuer. Grundsätzlich jedoch wird die Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags von 5,5 Prozent und einer eventuell anfallenden Kirchensteuer auf alle privat vereinnahmten Kapitalerträge erhoben. Ihr unterliegen Dividenden ebenso wie Gewinne aus Veräußerungsgeschäften bei Wertpapieren oder Beteiligungen an Kapitalgesellschaften.
Die Verlierer dieser Reform sind direkte Investitionen in Aktien. Nicht nur die bisherige Frist von nur einem Jahr, nach der Spekulationsgewinne steuerfrei vereinnahmt werden können, entfällt. Erschwerend hinzu kommt der Wechsel vom steuerlichen Halbeinkünfteverfahren zur Abgeltungsteuer. Auch Investmentfonds, die nach dem 31. Dezember gekauft werden, kommen schlechter weg als bisher. Denn trotz des Bestandsschutzes für bestehende Portfolios hat die Abgeltungsteuer negative Folgen, da bei jeder künftigen Umschichtung der Anlage die Erträge der Abgeltungsteuer unterliegen. Nur im Rahmen von Dachfonds oder Fondspolicen darf weiterhin umgeschichtet und thesauriert werden, ohne dass Abgeltungsteuer fällig wird.
Öko-Riester-Rente: Fortis kombiniert Altersvorsorge mit Nachhaltigkeit
Die Fortis Deutschland Lebensversicherung AG bietet ab sofort mit ihrer Öko-Riester-Rente ein Vorsorgeprodukt, das im Alter neben einer attraktiven Rendite auch nochfür ein gutes Gewissen sorgt. Das angebotene Fonds-Portfolio setzt dabei ausschließlich auf hauseigene Aktien- bzw. Mischfonds, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben.”Der Klimawandel bedroht uns schon jetzt. Ganz zu schweigen von unserer Zukunft und der unserer Kinder”, erklärt Lutz Kühne, Vertriebsvorstand der Fortis Deutschland Lebensversicherung AG. “Wir müssen neue Wege in Sachen Ökonomie und Ökologie gehen.” Für fondsgebundene Lebensversicherungen ein interessanter Aspekt: Stehen doch ökologische Geldanlagen und überdurchschnittliches Wachstum inzwischen in keinem Widerspruch mehr. Denn gerade in Zeiten wachsender Umweltprobleme haben solche Investitionen in Unternehmen größte Chancen, die auf ökologische und soziale Herausforderungen reagieren. Technologien zum Schutz des Wassers, der Luft, des Bodens und der Artenvielfalt sind gefragter denn je. Die Öko-Riester-Rente von Fortis setzt auf Nachhaltigkeits-Fonds in drei Risikoklassen, die einer sicherheitsbewussten Haltung ebenso entsprechen wie einer konservativen oder auch aufgeschlossenen. Je nach persönlichem Absicherungsbedürfnis kann sich der Kunde für einen der Fonds entscheiden und so die Möglichkeiten internationaler Aktien- und Rentenmärkte nutzen. Dabei bleiben die Eigenbeiträge und die staatlichen Zulagen erhalten, egal wie sich der Fonds entwickelt. Durch die Beitragsgarantie ist das Kapital geschützt und die Riester-Rente in jedem Fall sicher.
Auf Zukunft wird in doppelter Hinsicht gesetzt, denn Fortis koppelt die persönliche Alterssicherung mit der gesellschaftlichen Zukunftsvorsorge: Die eingesetzten Nachhaltigkeitsfonds tragen zur Lösung ökologischer und sozialer Fragestellungen bei und die Riester-Rente hilft dank ihrer staatlichen Förderung, diese Zukunft mit einem angemessenen Lebensstandard zu genießen. Jeder aus der Öko-Rente z.B. in den Fortis L Fund Equity Environmental Sustainability World investierte Euro entspricht derzeit einer Vermeidung von Umweltschäden in Höhe von 0,16 EUR. “Damit verringert jeder, der auf Nachhaltigkeit in der Vorsorge setzt, seinen eigenen ökologischen Fußabdruck”, macht Fortis Vertriebsvorstand Kühne deutlich. Auch wenn die Nachfrage nach grünen Produkten dieser Art steigt, ist der Markt für Versicherungen mit gesellschaftlicher Verantwortung doch noch sehr klein: Er macht kaum mehr als ein Prozent des gesamten Vorsorgemarktes aus. Bislang berücksichtigen nicht mehr als etwa 50 Fonds nachhaltige Anlagekriterien.